Im Herbst 2009 ratifizierten Deutschland und Dänemark den Vertrag zur Errichtung einer festen Querung über den Fehmarnbelt zwischen den beiden Ländern. Die Feste Fehmarnbeltquerung umfasst eine vierspurige Autobahn und eine zweigleisige, elektrifizierte Eisenbahnverbindung. Die Querung führt 19 km über den Fehmarnbelt von der Insel Fehmarn auf deutscher Seite nach Rødbyhavn auf dänischer Seite.

Die feste Querung wird Skandinavien ab 2021 noch stärker mit dem übrigen Europa verbinden und eine direkte Anbindung der skandinavischen Länder an den Norden Deutschlands und in Richtung Osten an die dynamisch wachsenden Ostseeanrainerstaaten schaffen.

Der Kreis Ostholstein liegt an dieser wichtigen europäischen Transversalen. Durch den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung und durch die anschließenden Verkehrsströme wird der Wirtschaftsstandort Ostholstein zunehmend interessanter.

 

Die Entwicklung in der Region auf der Achse zwischen der Metropolregion Hamburg, Lübeck und dem Kreis Ostholstein mit Fehmarn ist in den letzten 10 Jahren sehr intensiv bestimmt worden durch die Planung einer Festen Fehmarnbeltquerung. Durch den langen Entscheidungsprozess, der geprägt war durch zahlreiche und umfangreiche Voruntersuchungen, sind die Entwicklungsmöglichkeiten der Region und speziell des Kreises Ostholstein stark beeinflusst worden. Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages durch die Verkehrsminister des Königreiches Dänemark und der Bundesrepublik Deutschland ist der Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung in greifbarer Nähe.

Der Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung wird in der Planungsphase, der Bauphase und später in der Betriebsphase die infrastrukturelle und wirtschaftliche Situation im Kreis Ostholstein und der gesamten Region auf der Entwicklungsachse bis nach Hamburg entscheidend verändern.

Als ein Ergebnis hat sich im Rahmen der Erarbeitung des REK gezeigt, dass die Kooperation, Information und Zusammenarbeit in der Region besonders hinsichtlich des Themas Feste Fehmarnbeltquerung verbesserungsfähig ist. Deshalb kommt das REK im Endbericht auch zu dem Schluss, dass eine Neuorganisation der Zusammenarbeit vor dem Hintergrund des Baus der Festen Fehmarnbeltquerung notwendig ist. Mit der nun vorgesehenen regionalen Zusammenarbeit an der Entwicklungsachse A 1 soll dem Rechnung getragen werden.

Das Projekt ist ein Zusammenschluss folgender Partner in der Trägerschaft der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH EGOH

Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH EGOH

Röntgenstraße 1
23701 Eutin

Ansprechpartner: Dirk Bremken
Tel.: 04521 808 830
info@egoh.de
Internet: www.egoh.de

IHK zu Lübeck

Fackenburger Allee 2
23554 Lübeck

Ansprechpartner: Rüdiger Schacht
Tel.: 0451 6006 183
service@ihk-luebeck.de
Internet: www.ihk-schleswig-holstein.de

Kreis Ostholstein

Lübecker Straße 41
23701 Eutin

Ansprechpartner: Horst Weppler
Tel.: 04521 788 380
info@kreis-oh.de
Internet: www.kreis-oh.de

Stadt Fehmarn

Am Markt 1
23769 Fehmarn

Ansprechpartnerin: Mona-Babette Walkenhorst
Tel.: 04371 506 182
info@stadtfehmarn.de
Internet: www.stadtfehmarn.de