Seit 1991 fördert die Europäische Union (EU) die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Regionen in Europa durch die Förderinitiative Europäische Territoriale Zusammenarbeit – Interreg. Die nationalen Binnengrenzen der EU sollen kein Hindernis für eine ausgewogene Entwicklung innerhalb der EU sein. Daher werden grenzüberschreitende Programme, die zu diesem Ziel beitragen, aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Der Kreis Ostholstein ist gemeinsam mit seiner dänischen Partnerregion Sjælland von Beginn an Interreg-Programmpartner gewesen – in stetig größer werdender Gebietskulisse: Im Programm INTERREG IVA Fehmarnbeltregion 2007–2013 sind auf deutscher Seite noch die Partner Hansestadt Lübeck und Kreis Plön beteiligt. Insgesamt 37 spannende deutsch-dänische Projekte wurden allein in diesem Programm bis 2015 gefördert.

Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH EGOH hat mehrfach Funktionen der Interreg-Programmverwaltung übernommen. Im IVA-Programm Fehmarnbeltregion ist sie Trägerin des Gemeinsamen Technischen Sekretariats und in Kooperation mit der dänischen Verwaltungsbehörde für die administrative und finanzielle Abwicklung gegenüber der EU-Kommission zuständig.

Parallel dazu läuft mit dem aktuellen Programm Interreg Deutschland-Danmark 2014–2020 die mittlerweile fünfte Interreg-Generation. Erstmalig umfasst die Förderregion nun das gesamte deutsch-dänische Grenzgebiet, also die Regionen sowohl im Osten beiderseits des Fehmarnbelts als auch im Westen beiderseits der Landgrenze bei Flensburg. Projekte können bis 2022 durchgeführt werden und finanzielle Förderung erhalten.

Im Rahmen der Fördermittelberatung bietet die EGOH bei allen Projektideen aus Ostholstein sehr gerne Unterstützung an – natürlich auch bei Ideen mit Dänemarkbezug.

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Hiltrud Weddeling
04521/ 808 815
weddeling@egoh.de