15 Jahre Bundespreis Ecodesign!
Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches
Design in Deutschland
Ab sofort können Unternehmen, Designerinnen und Designer sowie Studierende aus ganz Europa ihre innovativen Projekte für den Bundespreis Ecodesign einreichen. Bis zum 02. April 2026 haben Interessierte die Möglichkeit, Produkte, Dienstleistungen, Konzepte oder Studienarbeiten anzumelden, die ökologische Verantwortung mit herausragendem Design verbinden. Der Wettbewerb feiert in diesem Jahr seine 15. Ausschreibung: Seit 2012 wurden über 4.000 Einreichungen verzeichnet, daraus entstanden rund 430 Nominierungen und 151 prämierte Projekte.
Der Wettbewerb wird in den vier Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs ausgelobt und bietet vielfältige Einreichungsmöglichkeiten: von marktreifen Produkten und Prototypen über Dienstleistungen und Systemlösungen bis hin zu visionären Modellprojekten oder Studienarbeiten. Auch technische und soziale Innovationen sind ausdrücklich willkommen. Teilnehmen können Unternehmen und Start-ups aller Branchen und Größen, Designagenturen, Architektur- und Ingenieurbüros, Forschungsinstitute und gemeinnützige Organisationen sowie Studierende aus ganz Europa.
Sie können auf praxisnahe Hilfsmittel wie die Kriterienmatrix des Bundespreises Ecodesign und das Ecodesignkit des Umweltbundesamtes zurückgreifen. Die Projekte durchlaufen ein mehrstufiges Bewertungsverfahren: Ein Fachgremium des Umweltbundesamtes und des Projektbeirats sowie eine interdisziplinäre Jury beurteilen die Einreichungen nach Gestaltungsqualität, Umweltwirkung und Innovationsgrad.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 30. November 2026 in den Lichthöfen des Bundesumweltministeriums feierlich ausgezeichnet. Neben der offiziellen Würdigung profitieren die Preisträgerinnen und Preisträger von medialer Aufmerksamkeit und der Teilnahme an einer einjährigen Roadshow, bei der alle prämierten und nominierten Projekte europaweit auf Messen, in Museen sowie auf Design- und Umweltfestivals präsentiert werden. Begleitende Impulsvorträge und Workshops bieten zusätzlich die Möglichkeit, die Projekte einem Fachpublikum näher vorzustellen.
20. Januar 2026