Erneuerbare Energien
Zu den wichtigsten Zweigen der Erneuerbaren Stromproduktion gehören landesweit die Windenergie (8.600 Beschäftigte), die Biogas-Technologie (5.200 Beschäftigte) und Photovoltaik (1.100 Beschäftigte). Im Vergleich zu den übrigen Kreisen Schleswig-Holsteins entwickelt sich der Zubau der Erneuerbaren Energien in Ostholstein überaus positiv.
Im Jahr 2025 sind die erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein weiter gewachsen: Die installierte Leistung aus Windenergie an Land lag im Sommer bei über 9.000 Megawatt und dürfte einschließlich Offshore zusammen rund 11.000 Megawatt erreichen. Damit hat die Windenergie ihre Bedeutung als stärkste erneuerbare Stromquelle im Land weiter ausgebaut. Bei der Photovoltaik wurde im ersten Halbjahr 2025 eine installierte Gesamtleistung von mehr als 4 Gigawatt erreicht, wobei allein im Jahr 2025 mehrere Tausend neue Anlagen ans Netz gingen. Zusätzlich wurde 2025 in Schleswig-Holstein der größte Stromspeicher Deutschlands mit rund 103 MW Leistung und 238 MWh Kapazität in Betrieb genommen, was die Integration volatiler erneuerbarer Energien im Netz verbessert.
Weitere Technologien bleiben ebenfalls relevant: Neben Blockheizkraftwerken, Solarthermie, Holzpellet-Heizungen, Wärmepumpen und Erdwärme tragen heute insbesondere Energiespeicher und digitale Netzsteuerungen zur Flexibilisierung und Stabilität des Energiesystems bei. Biogas- bzw. Biomasseanlagen sind weiterhin am Netz und leisten einen Beitrag zur grundlastfähigen Energieversorgung, auch wenn ihre installierte Leistung im Vergleich zu Wind und Photovoltaik eher konstant geblieben ist.
Unternehmen, die sich in Schleswig-Holstein ansiedeln oder Firmenerweiterungen planen, können sich bei der Netzwerkagentur EE.SH über aktuelle Förderprogramme, nützliche Zahlen und Fakten sowie wichtige Ansprechpartner informieren. Darüber hinaus werden branchenübergreifende Veranstaltungen organisiert und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern gestärkt.
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In Ostholstein und in der gesamten Hansebelt-Region sind die Voraussetzungen optimal, um mögliche Wasserstoff-Wertschöpfungsketten aufzubauen und diese sowohl wettbewerbsfähig als auch nachhaltig zu etablieren.