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Finanzielle Hilfen

FINANZIELLE HILFEN (FÖRDERUNGEN, ZUSCHÜSSE UND ENTSCHÄDIGUNGEN)

Neustarthilfe 2022

Mit dem Programm Neustarthilfe 2022 werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Förderzeitraum Januar bis März 2022 und April bis Juni 2022 unterstützt. Der Vorschuss beträgt wie bei der Neustarthilfe Plus maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.

NEU: Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022 (verlängert). Ab dem 16. Juni werden fristwahrende vorläufige Bescheide ohne unmittelbare Auszahlung bzw. Auszahlungsanspruch erstellt. Damit die ordnungsgemäße Prüfung der offenen Anträge sowie eine etwaige Auszahlung erfolgen kann, ist es zwingend erforderlich, dass diese vorläufigen Bescheide vor Ablauf des 30. Juni 2022 im Portal abgerufen werden. 
Der voraussichtliche Start für die Bearbeitung von Schlussabrechnungen ist Herbst 2022.

Weitere Informationen und Antragsstellung auf der Plattform für Überbrückungshilfe.

Überbrückungshilfe IV (April - Juni 2022)

Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020. Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus. Die Beantragung für die Monate April bis Juni 2022 erfolgt je nach Konstellation unterschiedlich:

Konstellation 1: Wurde bislang noch kein Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt, kann bis zum 15. Juni 2022 ein Erstantrag für alle Monate des Förderzeitraums (Januar 2022 bis Juni 2022) gestellt werden.
Konstellation 2: Ist der Überbrückungshilfe IV-Erstantrag bereits beschieden, können bis zum 15. Juni 2022 über einen Änderungsantrag Zuschüsse für die Monate April bis Juni 2022 beantragt werden.
Konstellation 3: Ist der Überbrückungshilfe IV-Antrag für das erste Quartal 2022 noch nicht beschieden, ist die Beantragung für die Monate April bis Juni 2022 über einen Änderungsantrag nicht möglich. Stattdessen ist zwischen dem 02. und 15. Juni 2022 ein Erweiterungsantrag für die Verlängerung der Überbrückungshilfe IV zu stellen. Dieser ist eine stark reduzierte Variante des Änderungsantrags, welcher primär der Fristwahrung dient. Detaillierte Kosten- und Umsatzangaben sind erst später mit einem regulären Änderungsantrag zu tätigen. 

NEU: Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022 (verlängert). Ab dem 16. Juni werden fristwahrende vorläufige Bescheide ohne unmittelbare Auszahlung bzw. Auszahlungsanspruch erstellt. Damit die ordnungsgemäße Prüfung der offenen Anträge sowie eine etwaige Auszahlung erfolgen kann, ist es zwingend erforderlich, dass diese vorläufigen Bescheide vor Ablauf des 30. Juni 2022 im Portal abgerufen werden. 
Der voraussichtliche Start für die Bearbeitung von Schlussabrechnungen ist Herbst 2022.

Weitere Informationen und Antragstellung auf der Plattform für Überbrückungshilfe.

November- bzw. Dezemberhilfe

Antragstellende, deren Antrag auf November- bzw. Dezemberhilfe wegen fehlender Antragsberechtigung abgelehnt wurden, haben bislang stattdessen für die Monate November und Dezember 2020 Zugang zur Überbrückungshilfe III erhalten. Dies ist mit Auslaufen des Beihilferahmens zum 30. Juni 2022 nicht mehr möglich.

Antragstellende, die einen Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt haben, können die zusätzlichen Monate bis zum 15. Juni 2022 per Änderungsantrag (aufgrund der Kurzfristigkeit über ein vereinfachtes Verfahren) beantragen. Dieses Verfahren ist auch für Antragstellende, deren ursprüngliche Bewilligung aufgehoben wurde oder hinsichtlich deren Antrag ein Widerspruchs- oder Klageverfahren anhängig ist, möglich. Zwingende Voraussetzung in jedem Fall ist jedoch ein bereits gestellter Überbrückungshilfe III-Antrag. 

Weitere Informationen und Antragstellung auf der Plattform für Überbrückungshilfe.

Härtefallhilfen des Landes Schleswig-Holstein

Die Härtefallhilfen sind ein gemeinsames Programm des Bundes und der Länder und ergänzen die bestehenden Corona-Hilfsprogramme. Es richtet sich an Unternehmen und Selbständige, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Not eindeutig durch die Corona-Pandemie bedingt ist und die grundsätzlich förderwürdige Fixkosten aufweisen.  Der Förderzeitraum für die Härtefallhilfen umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2022. Die Höhe der Förderung hängt unter anderem von der Belastung im Einzelfall ab.

Die   Antragstellung ist ausschließlich über einen prüfenden Dritten oder eine prüfende Dritte im Namen des/der Antragstellenden möglich. 

NEU: Die Antragsfrist endet am 15. Juni 2022 (verlängert). Ab dem 16. Juni werden fristwahrende vorläufige Bescheide ohne unmittelbare Auszahlung bzw. Auszahlungsanspruch erstellt. Damit die ordnungsgemäße Prüfung der offenen Antrage sowie eine etwaige Auszahlung erfolgen kann, ist es zwingend erforderlich, dass diese vorläufigen Bescheide vor Ablauf des 30. Juni 2022 im Portal abgerufen werden.
Der voraussichtliche Start für die Bearbeitung von Schlussabrechnungen ist Herbst 2022.

Weitere Informationen und Antragstellung auf der Plattform der Härtefallhilfen.

Rück­wir­kende Frei­stellung von der Rund­funk­beitrags­pflicht

Unter­nehmen, Institutionen und Ein­richtungen des Gemein­wohls können auf­grund der Corona-Pan­demie unter be­stimmten Voraus­setzungen eine rück­wir­kende Frei­stellung von der Rund­funk­beitrags­pflicht be­antragen.

Auf­grund des dynamischen Pandemie­verlaufs seit November 2020 wurden die Voraus­setzungen für eine Frei­stellung von der Rund­funk­beitrags­pflicht an­ge­passt. So muss die Betriebs­stätte u.a. auf­grund einer be­hörd­lichen An­ordnung im Zuge der Corona-Pan­demie min­destens drei Mo­nate (90 Tage) ge­schlossen ge­wesen sein. Der Schließungs­zeit­raum muss – anders als bislang – nicht aus drei zu­sammen­hängenden vollen Ka­len­der­mo­naten be­stehen. Zur Er­mittlung des Freistellungs­zeit­raums können Unter­nehmen sämtliche Tage, an denen eine Betriebs­stätte coronabedingt ge­schlossen war, zusammen­rechnen.

Weitere Informationen zur Beantragung

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Da durch die Corona-Pandemie viele Ausbildungsbetriebe in Schwierigkeiten geraten sind, junge Menschen als Fachkräfte auszubilden, können Arbeitgeber:innen nun Förderungen wie die Ausbildungsprämie, einen Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeitergeld, die Übernahmeprämie oder den Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen.
Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Pandemie betroffen sind und wie folgt ausbilden:

  • in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen,
  • in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder
  • in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Anträge zum Download finden Sie hier.

Für die Kultur – NEUSTART KULTUR

Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neubeginn des kulturellen Lebens in Deutschland. Für das Programm NEUSTART KULTUR steht rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie eingeschränkte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstler:innen und andere Kreative zu schaffen. 

UPDATE: Die Bundesregierung hat das Rettungsprogramm Neustart Kultur bis zum 31.12.2022 verlängert. Es wird mit einer Milliarde Euro zusätzlich ausgestattet. Insgesamt stehen damit zwei Milliarden Euro für Neustart Kultur zur Verfügung. Zusätzlich hat der Bund einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen aufgelegt, für den er bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Dieser Fonds ergänzt die bestehenden Hilfen des Bundes für die Kulturbranche, die mit Neustart Kultur im vergangenen Jahr begonnen wurden.

Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier.

Das Land Schleswig-Holstein hat außerdem die Servicestelle Kulturförderung eingerichtet, die insbesondere kleinere und ehrenamtliche Kulturakteure bei der Suche nach und Abwicklung von passenden Förderungen unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Finanzielle Hilfen (Kredite)

Um die Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Unternehmen, Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten sind, jetzt einen Kredit oder einen Bürgschaftskredit erhalten. Diese Finanzierungsmöglichkeiten können bei der zuständigen Hausbank oder Sparkasse beantragt werden.

IB.SH Härtefallfonds Mittelstand

Der IB.SH Härtefallfonds Mittelstand soll private Unternehmen unterstützen, die im Zuge der Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind.  In Erwartung von bevorstehenden Umsatzausfällen werden Betriebsmittelbedarfe gefördert, die nicht durch bereits beantragte oder bewilligte Fördermittel gedeckt sind.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen finden Sie hier.

KfW-Kredite

  • KfW-Schnellkredit für Unternehmen und Soloselbständige
  • KfW-Kredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt bestehen
  • KfW-Kredit für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt bestehen
  • KfW-Konsortialfinanzierung ab 25 Mio. Euro

Weitere Informationen zu den einzelnen KfW-Krediten finden Sie hier.

Kreditbürgschaften

Wenn die Bank aufgrund von fehlenden Sicherheiten nicht in der Lage ist, einen Kredit zur zeitlichen Überbrückung zu gewähren, können Bürgschaftsbanken bis zu 80% des Risikos übernehmen.

Eine Kredit­bürgschaft erhalten Sie bei der Bürgschaftsbank Ihres Bundeslandes.

Sonstige Hilfen

Kurzarbeitergeld – als Instrument gegen Arbeitsplatzabbau

Unternehmen können Kurzarbeitergeld aktuell unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Die Beantragung erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur (Unternehmerhotline der Bundesagentur: 0800 / 455 55 20). Zugangsdaten für die Nutzung des eServices der Agentur für Arbeit können Arbeitgeber:innen im Kreis Ostholstein unter eutin.arbeitgeber-ostholstein@arbeitsagentur.de anfordern.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Grundsicherung für Selbstständige

Der Zugang zu sozialer Sicherung wird aufgrund des Coronavirus über ein vereinfachtes Verfahren (§ 67 SGB II) geregelt.

Selbstständige, die aufgrund der Corona-Pandemie Unterstützung in der Grundsicherung benötigen – z. B. für Miete, Lebensversicherung und weitere Kosten, die nicht durch andere Programme gedeckt werden –  können eine vereinfachte Anlage der Arbeitsagentur zur Beantragung nutzen.

Weitere Informationen zur Grundsicherung finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner
Sönke Heidel
Sönke Heidel
Leitung Unternehmensservice
+49 4521 808 807
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