Gemeinsamkeit macht stark – unter diesem Motto haben sich zwölf Akteure zum neuen Regionalmanagement im HanseBelt zusammengeschlossen: die Kreise Ostholstein, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg, die Hansestadt Lübeck, die Wirtschaftsfördergesellschaften der Kreise, der HanseBelt e.V. und die IHK zu Lübeck, die die Federführung inne hat.

Grundlage für die künftige Zusammenarbeit sind die gemeinsam erarbeiteten Handlungsfelder der Kooperationspartner: Mobilität, Marketing, Tourismus und „Raum für Wirtschaft“.Das Projekt ist zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren bis Ende 2020 angelegt. Sein Volumen beträgt rund 860.000 Euro, von denen das Land 75 Prozent trägt. Den Rest tragen die zwölf Partner.

„Das Regionalmanagement wird dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für Wachstum und Wohlstand im HanseBelt weiter zu verbessern. Die Wirtschaft sieht sich hier als einen Motor einer partnerschaftlichen Entwicklung“, sagte IHK-Präses Friederike C. Kühn bei einer Feierstunde anlässlich der Übergabe des Förderbescheides durch Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote im Kreismuseum Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg.
Der Zusammenarbeit in dieser Region kommt ein besonderer Stellenwert für das Land zu. Sie ist nicht nur Teil der Metropolregion Hamburg, sondern auch Teil einer deutsch-dänischen Großregion, die mit dem geplanten Bau der festen Fehmarnbelt-Querung an Bedeutung gewinnen könnte.

Das Regionalmanagement im HanseBelt will die wirtschaftlichen Standortfaktoren sowohl für bestehende als auch für neue Unternehmen stärken. „Den Schwerpunkt bilden Themen, die für unsere wirtschaftliche Entwicklung wichtig sind, aber von Kreisen oder Städten allein nicht zu bewältigen sind“, sagte Projektleiter Juhnke. „Die Kooperation behandelt die Auswirkungen von wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Zukunftstrends, die unsere Regionen gemeinsam betreffen.“

Zudem ist am 16. April ist die HanseBelt Glückskampagne gestartet „Happy Belt“.