• Mehrere Windsurfer surfen mit hoher Geschwindigkeit auf dem Wasser.

Surfen

Surfen ist mehr als nur ein Sport: Surfen ist ein Lebensgefühl – die pure Freiheit im Einklang mit der Natur, den Wellen und dem unendlichen Horizont. Daher ist nicht verwunderlich, dass es bei den optimalen Voraussetzungen im Norden immer mehr Touristen zum Surfen an die Küsten zieht. Damit die Surf-Reviere auch weiterhin für Gäste attraktiv bleiben und die Branche langfristig gestärkt wird, haben sich 2020 engagierte Unternehmen entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und offiziell die Sparte Surfen im Wassertourismus in Schleswig-Holstein e.V. (WiSH) gegründet. Dadurch soll die Lobby- und Marketingarbeit vorangebracht und ein zukunftsfähiger sowie naturverträglicher Wassersport an den Küsten ermöglicht werden. 

Wir unterstützen die aktuell 16 Mitglieder aktiv in der touristischen Vermarktung der beliebten Disziplinen Windsurfen, Kiten, Stand Up Paddling und Wellenreiten sowie in der Realisierung von gemeinsamen Förderprojekten.

Digitales Kartenmaterial im Open Data Format – Webportal surfen-sh.de

Surfmagazin RIDE

Nachhaltigkeits Icon

LoRaWan – Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Entwicklung im Wassersport?

Damit sich Naturschutz und Wassersport nicht entgegenstehen, engagiert sich die WiSH bereits seit ihrer Gründung für eine naturverträgliche Weiterentwicklung der Branche.

Bei dem 2019/2020 vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projekt „Datenbasiertes Informations- und Kommunikationssystem im Wassertourismus“ - unter Federführung der EGOH und in Kooperation mit der WiSH - liegt der Fokus auf der Konzipierung eines Systems, das Surfer:innen mithilfe eines akustischen Warnsignals z. B. am Board vor dem Einfahren in ein Naturschutzgebiet, ein Sperrgebiet oder eine Badezone warnen soll. Die technische Umsetzung wird über LoRaWan ermöglicht, das als drahtloses und batteriebetriebenes System zur Übertragung von Daten kosten- und lizenzfrei genutzt werden kann. Mit der Perspektive, dass das Informationssystem auch weitere Zusatznutzen wie z. B. die Aussendung von Signalen zum Ende einer Verleihzeit für Boards bereithält, wird neben der Erstellung einer Machbarkeitsstudie auch die Entwicklung eines Prototyps vorangestellt. Nachdem eine Testphase zur Reichweitenabdeckung, Stabilität und technischen Umsetzung mit einem Sensor im Oktober 2020 durchgeführt wurde, konnten die Ergebnisse und Anforderungen an einen Prototypen in einem abschließenden Konzept festgehalten werden.

Zum Konzept

Verordnung über das Befahren der Bundeswasserstraßen in Nationalparken im Bereich der Nordsee

Im Konflikt zwischen Naturschutz und Wassersport diskutieren die Verhandlungspartner der Umweltministerien aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen, der Naturschutzverbände und des Kite-Sports seit einigen Jahren über die Forderung eines generellen Kite-Verbotes mit einigen gekennzeichneten Ausnahmezonen an der Nordsee. Damit dies zulässig wäre, müsste die Befahrensverordnung für Bundeswasserstraßen entsprechend geändert werden. Dahingegen fordert die Global Kitesport Association e.V. – die auch von der WiSH unterstützt wird – eine grundsätzliche Kite-Erlaubnis mit einzelnen ausgewiesenen Verbotszonen und lehnt den Antrag der Länder ab. Verschiedene Stellungnahmen wassertouristischer Organisationen und Institutionen begleiten das Verfahren. Im November 2020 wurde der Antrag der Länder offiziell abgelehnt!

Zur Verordnung

Kompakt
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Tina Kohlhof
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